Rollputz: Eigenschaften und Anwendung

Rollputz: Eigenschaften und Anwendung

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5. Rollputz anrühren und einfärben

Vor dem Auftragen des Rollputzes müssen Sie den mineralischen Putz unter Umständen nach Herstellerangaben anrühren beziehungsweise den Kunstharzputz kurz aufrühren. Mit einer leistungsstarken Bohrmaschine und einem robusten Rührquirl haben Sie dies in Windeseile erledigt, es geht aber auch mit einem Stück Holz oder einem alten Kochlöffel. Generell gilt: Achten Sie darauf, nicht mehr Putz anzusetzen, als Sie in der vom Hersteller angegebenen „offenen Zeit“ verarbeiten können.

Wer nicht bloß mit Struktur, sondern auch mit Farbe gestalten möchte, koloriert den Putz bereits während des Rührens. Hierzu geben Sie ein Pigmentpulver mit in den Eimer oder die Mörtelwanne. Sobald keine Farbschlieren mehr zu sehen sind, ist der Putz gefärbt. Starke Farbtöne sind beim Kolorieren des Putzes während des Ansetzens allerdings nicht möglich. Hier empfiehlt es sich, nach Einhaltung der Trocknungszeit den Putz einfach noch einmal mit mineralischer Wandfarbe zu überzustreichen. 

Tipp: Wer nachträglich Farbe aufbringen möchte, sollte darauf achten, dass diese zum Putz passt, damit die gewünschten Eigenschaften des Rollputzes – etwa Diffusionsoffenheit – nicht verloren gehen.