Horizontalsperre nachträglich einbauen: Die Möglichkeiten im Überblick

Horizontalsperre nachträglich einbauen: Die Möglichkeiten im Überblick

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Altbauten strahlen einen nostalgischen Charme aus und bieten luftige Räumlichkeiten. Leider sind die Wände jedoch oft nur mangelhaft gegen Feuchte isoliert. Insbesondere die Horizontalsperre ist meist vorhanden. Die Horizontalsperre ist eine Abdichtung, die die Bodenfeuchtigkeit am Aufsteigen hindert. Die Folgen einer fehlenden Horizontalsperre machen sich vor allem im Keller und im Erdgeschoss bemerkbar: feuchte Wände, abblätternder Putz, Schimmel und Schwammbefall.

Neubauten verfügen dagegen in der Regel über eine Horizontalsperre. Die DIN-Norm 18195 listet die Maßnahmen gegen kapillar-aufsteigende Feuchtigkeit in Bauwerken und schreibt Abdichtverfahren vor. Bitumenbahnen oder dicke Kunststofffolien übernehmen die Funktion der Horizontalsperre.

Tipp: Bevor Sie eine Wand- oder eine Kellerabdichtung nachträglich vornehmen, sollten Sie die Feuchtigkeit Ihrer Wände überprüfen. Das geht ganz einfach mit einem Feuchtigkeitsmessgerät. Beträgt die Feuchtigkeit 80 bis 100 Prozent, ist die Wand feucht. Ab 100 Prozent gilt sie als nass. In beiden Fällen sollten Sie schnell handeln. Als kurzfristige Notmaßnahme hilft ein Luftentfeuchter. Beachten Sie dabei jedoch, dass er nur eine temporäre Lösung ist und keine entstandenen Schäden beseitigt.